Was bedeutet Klimaneutralität bis 2050 konkret für Gebäude? Seit Mitte
März 2026 gibt es darauf eine verbindliche Antwort: Minergie hat einen
messbaren, zertifizierbaren Standard für Netto-Null-Gebäude lanciert,
der den gesamten Lebenszyklus bilanziert.
Minergie-Netto-Null basiert auf einem dreistufigen Modell:
- Vermeiden: Treibhausgasemissionen werden bei der Erstellung und im Betrieb so weit wie möglich gesenkt. Für Neubauten gilt als Basis ein Minergie-P-ECO- oder Minergie-A-ECO-Standard.
- Speichern: Im Gebäude gebundener Kohlenstoff, wie beispielsweise in Holz, Stroh oder angereichertem Beton, wird von der Treibhausgasbilanz abgezogen.
- Ausgleichen: Die verbleibenden Emissionen werden über geprüfte Negativemissionszertifikate kompensiert. Die CO₂-neutrale Bilanz gilt dann für 60 Betriebsjahre.
Erstmals werden auch die grauen Emissionen der Baustoffe systematisch einbezogen. Damit geht der Ansatz deutlich über die in den kommenden Jahren in Kraft tretenden gesetzlichen Anforderungen hinaus.
Für Architektinnen und Architekten wird die frühzeitige Integration von Emissionsaspekten zum Erfolgsfaktor. Die Wahl der Baustoffe beeinflusst nicht nur die ökologische Bilanz, sondern auch die Wirtschaftlichkeit.
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CO2-reduzierten Aluminium-Legierungen ins Spiel: Sie leisten einen messbaren Beitrag zur Optimierung der Gebäudebilanz und helfen, Kompensationskosten gezielt zu senken. Durch den hohen Anteil an Prozess- und Recyclingschrotten oder den Einsatz von Primäraluminium mit reduziertem CO₂-Fussabdruck unterstützen sie eine wirtschaftlich und ökologisch optimierte Materialstrategie.
Vorteil: Sie verbessern die CO₂-Bilanz bereits in der Planungsphase und schaffen eine belastbare Grundlage für Netto-Null-Zertifizierungen.
Bild: Fenlife ®